Kadiner Str. 11

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Infos

Altbau – Bj. ca. 1905 Modernisierung – 2005 Gesamtfläche – ca. 1140 m² Heizart – Gaszentralheizung

Energieausweis – EnergieVerbrAusw., 129,3 kWh/(m²a), Gas, Bj 2005


Lage und Umgebung

Die Kadiner Straße verläuft als ruhige Anliegerstraße parallel zur Warschauer Straße. Die beliebte Grünanlage um die Weberwiese sowie der Comeniusplatz mit seiner großen Liegewiese und den Spielplätzen sind fußläufig zu erreichen. Auf der anderen Seite der Warschauer Straße beginnt die über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Kneipen- und Flaniermeile rund um die Simon-Dach-Straße. Ausgezeichnet ist auch die Verkehrsanbindung mit dem nahen U-Bahnhof Frankfurter Tor.

Geschichte

Das Haus Kadiner Straße 11 ist im Stil märkischer Backsteingotik errichtet und 1905 fertig gestellt worden. Die symmetrische Fassade ziert über dem Portal ein zentraler Erker, eine Fensterrose im Dachgeschoss sowie Loggien an beiden Hausseiten. Auf dem benachbarten Grundstück wurde 1907 die Lazaruskirche eingeweiht. Das imposante Backsteinbauwerk mit seinem 66 Meter hohen Turm wurde auch “Dom des Ostens” genannt. Bei einem Bombenangriff im Jahre 1945 wurde es jedoch schwer zerstört und 1949 schließlich gesprengt.

Der Name Kadiner Straße leitet sich von Kadinen (heute Kadyny) ab, einem Ort in der damaligen Provinz Westpreußen. 1235 schenkte der Landmeister des Deutschen Ordens, Dietrich von Grünberg, dem Heilig-Geist-Hospital 40 Hufen Land. Es entstand das Gut Cadinen. Der Orden verpfändete es 1431 als Begleichung einer Schuld an die Familie von Bausen. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel erwarb 1898 Kaiser Wilhelm II. das Gut Cadinen und nutzte es als Sommerresidenz. Das durch ihn errichtete Schloss ist heute ein Hotel.


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